From Far Away
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Das Visum

Ja, heute ging es mit meiner USA-Reise ein großes Stück voran. Heute morgen 8 Uhr hatte ich einen Termin im amerikanischen Konsulat in Berlin. Lange habe ich Unterlagen gesammelt und alles penibel ausgefüllt, doch trotzdem kamen mir gestern Abend noch Zweifel, als ich Erfahrungsberichte im Internet gelesen habe. Denn wer nicht genügend "binding ties", also Bindungen nach Deutschland, nachweisen kann, dem wird unterstellt sich nach seiner Tätigkeit in der USA noch länger dort aufhalten zu wollen und quasi ein einfaches Visum als Absprung in die United States zu missbrauchen. Und so schrieb ich verzweifelt noch ein Essay über meine tausend Bindungen zu Deutschland, kopierte Zeugnisse etc. Denn ohne Studiumsplatz, Job und Wohnung ist es nicht so einfach. Heute bin ich nun frühmorgens 4.50 Uhr mit meiner Mum nach Berlin gefahren. Ja, dieses Konsulat kann schon etwas angsteinflößend sein, wenn man die Polizeibeamten und die Zäune sieht. Nach einem kurzen Sicherheitscheck, bei dem Puder, Lipgloss, Handcreme und Haarbürste eingehalten worden sind, ging ich durch ein paar Türen vorbei an Portraits von Hillary Clinton, Obama & Co und kam dann im Warteraum an. Kurze Anmeldung, Lob für meine sorgfältig sortierten Unterlagen und eine halbe Stunde Wartezeit später wurde ich aufgerufen von einem netten um die 40er mit tollem amerikanischen Akzent. Finger scannen, lächeln, nicken. "Ich genehmige ihr Visum". DANKE! Nichts mit binding ties, Kontoauszügen, Essay oder tralala. Naja, fürs nächste Mal weiß ich Bescheid Jedenfalls kommt dann nächste Woche mein Pass mitsamt Visum und dann ist der wichtigste Schritt vorm Reiseantritt auch schon bewältigt
21.4.11 18:33


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Die Idee

"Jedes Jahr kommen Frauen um die 20 nach New York auf der Suche nach den zwei L´s - Labels und Liebe." (Sex and the City - Der Film). Schon lange habe ich den Traum eine Zeit im Ausland zu verbringen. Und es sollte unbedingt in die USA gehen, da das "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" mich schon immer gereizt hat. Jedenfalls war ich nie der Schüleraustauschtyp, deshalb soll es nun ein Sprachkurs in New York nach meinem Abi sein. Das ist wohl die beste Zeit, denn so kann ich Überbrückung der Monate zwischen Schule und Studium mit kultureller sowie sprachlicher Erfahrung verknüpfen. Die Idee steht also schon seit ca. einem Jahr. Nachdem diverse Kataloge und Meinungsberichte durchforstet wurden, entschied ich mich für DIALOG-Sprachreisen und buchte im November vergangenen Jahres einen vierwöchigen Intensivkurs, natürlich im Empire State Building Nachdem der Buchungskram erledigt war, machte ich eine Anzahlung und buchte meinen Hinflug. Das war es dann auch vorerst.
21.4.11 18:26


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